Steuern beim Immobilienverkauf

Sie haben ein Haus, das Sie verkaufen möchten, eine Wohnung, die Sie auflösen wollen oder interessieren sich für einen Grundstücksverkauf nach Erbschaft? Welche Kosten und Steuern dabei auf Sie zukommen, erfahren Sie hier.

Mit dem 1. Stabilitätsgesetz 2012 wurde die Besteuerung beim Verkauf von Immobilien in Österreich neu geregelt. Die zuvor geltende Regelung sah vor, dass der Gewinn beim Verkauf einer privaten Liegenschaft erst nach Ablauf einer sogenannten „Spekulationsfrist“ von zehn Jahren nicht mehr steuerpflichtig war. Nur leider berücksichtigte das 1. Stabilitätsgesetzt 2012 nicht die mitunter sehr starke Wertsteigerung von Immobilien und den Bodenwert von Grundstücken, wie sie beispielsweise bei der Umwidmung von Grünland in Bauland auftritt oder in stark boomenden Bezirken.

Die Immobilien-Ertragsteuer (Immo-Est)

Mit 1. April 2012 trat daher die Immobilienertragsteuer (Immo-Est) in Kraft, die die Steuerpflicht von Liegenschaftsverkäufer neu regelt. Mit der Immo-Est sind alle privaten Immobilienverkäufe in Österreich erfasst. Das Gesetz unterscheidet dabei zwischen „Altfall“ und „Neufall“ und sieht auch gewisse Befreiungstatbestände vor, die sich allerdings von Fall zu Fall unterscheiden. Die Steuerbemessungsgrundlage ist grundsätzlich immer der Veräußerungsgewinn der Immobilie oder Liegenschaft. Also die Differenz zwischen Ankaufskosten und Veräußerungserlös abzüglich allfälliger Herstellungs- und Instandhaltungskosten sowie der Kosten für die Berechnung der Immobilienertragsteuer selbst.

Die Gesetzeslage der Immo-Est ist eine sehr komplexe Materie und bedarf eines Experten, der alle Einzelheiten genau begutachten muss. Sollten Sie also mit dem Gedanken spielen, Ihre Liegenschaft verkaufen zu wollen, bieten wir Ihnen sehr gerne unser Fachwissen an. Denn als erfahrene Immobilienexperten informieren wir Sie schon vorab über alle konkreten Kosten und natürlich auch über die Vorteile, die durch den Immobilienkauf für Sie entstehen.