Wissenswertes rund um die Immobilien-Finanzierung

Bei der Finanzierung einer Immobilie denkt man spontan zunächst nur an den jeweiligen Kaufpreis des Hauses oder der Wohnung bzw. an den Bodenwert des jeweiligen Grundstücks. Doch beim Kauf fallen einige Kaufvertragsnebenkosten an, die man ebenfalls unbedingt berücksichtigen muss.

Die benötigte Kreditsumme für den Kauf einer Immobilie umfasst eine Reihe von Nebenkosten, die sich am Kaufpreis der Immobilie orientieren. Dazu zählen die Maklerprovision, die Grunderwerbssteuer, die Eintragungsgebühr der Eigentümerschaft im Grundbuch, die Notariatskosten, die Beglaubigungsgebühren für den Kaufvertrag sowie Kosten für Treuhänder und Rechtsanwalt.

Bei der Auswahl des Kredits stellen sich eine Reihe von Fragen, über die man sich schon im Vorfeld Gedanken machen sollte:

Zinssatz:

  • An welche Leitzinsen ist der vertragliche Sollzinssatz gebunden?
  • Wie hoch ist der Aufschlag auf den vertraglichen Leitzinssatz?
  • Gibt es hier ein zeitliches Limit für die Marge?
  • Wann wird der Zinssatz laut Kreditvertrag an die Zinsen des Marktes angepasst?
  • Ist die Vereinbarung eines Fixzinssatzes möglich?

Bankspesen:

  • Wie hoch ist die einmalige Bearbeitungsgebühr beim Kreditvertragsabschluss?
  • Mit welcher Pfandrechtshöhe ist die Bank im Grundbuch vermerkt? (Pfandrechtseintragungsgebühr im Grundbuch: 1,2 % von der eingetragenen Pfandrechtshöhe)

Versicherungen:

  • Wie hoch ist die Prämienhöhe und ist diese von der Bank verlangt oder empfohlen?
  • Wie hoch sind die Vinkulierungsspesen für Versicherungsverträge?